Wenn Berge bröseln: Was sagt uns das Langzeitmonitoring von Permafrost in den Hohen Tauern über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Alpen?
Vortragender: Andreas Kellerer-Pirklbauer-Eulenstein (Universität Graz)
Rasante klimatische Veränderungen und immer wieder neue Höchstwerte der Temperatur gehören nahezu schon zur „Tagesordnung“ in den Medien. Diese klimatischen Veränderungen lassen nicht nur die Eisriesen in Österreich rasant schwinden, sondern beeinflussen auch das „versteckte“ Eis im Gebirge, das sogenannte Permafrosteis. Felsstürze oder gar Bergstürze wie beispielsweise das Ereignis vom Fluchthorn 2023 sind direkte Auswirkungen dieser Veränderungen. Diese thermischen und morphologischen Veränderungen in den Hohen und Niederen Tauern zu monitoren ist eines der Arbeitsbereiche des Vortragenden, der sich seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dieser Thematik beschäftigt. Im Vortrag werden Hintergründe, Messergebnisse und Auswirkungen in Bezug zu Veränderungen im Permafrost behandelt.
MMag. Dr. Andreas Kellerer-Pirklbauer-Eulenstein ist Geograph und Klimawandelfolgenforscher an der Universität Graz, am Institut für Geographie und Raumforschung sowie ehrenamtlicher Co-Leiter des Gletschermessdienstes des ÖAV.