Natürliche Ressourcen

Achter Wiener Erdwärmetag am 19. Mai

Kühlung aus dem Erdreich: Herausforderungen und Chancen für die Städte von morgen.

Die zunehmende Hitzebelastung führt gerade in urbanen Gebieten zu einem steigenden Kühlbedarf von Gebäuden, für den die oberflächennahe Geothermie eine nachhaltige und energieeffiziente Lösung bietet. Diese nutzt Erdwärmesonden oder thermische Grundwassersysteme, um Gebäude im Sommer zu kühlen, indem überschüssige Wärme in den Untergrund abgeführt wird. Das Besondere an den Systemen ist, dass diese im Sommer gespeicherte Wärme in der Heizsaison wieder zur Verfügung steht.

Bei der diesjährigen Veranstaltung zeigen wir, wie diese Technologie angesichts der deutlich zunehmenden Kühlgradtage einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung leisten kann. Darüber hinaus werden auch aktuelle Trends und Entwicklungen sowie Vorzeigeprojekte vorgestellt.

„Erdwärme wird meist vor allem mit dem Heizen in Verbindung gebracht. Ihr eigentliches Potenzial entfaltet sie jedoch im saisonalen Zusammenspiel von Heizen und Kühlen“, erklärt Hydrogeologin Veronika Turewicz von der GeoSphere Austria. „Gerade in urbanen Räumen wie Wien, wo sommerliche Hitze zunehmend zur Belastung wird, bietet sie eine intelligente und umweltfreundliche Möglichkeit, Gebäude effizient und nachhaltig zu kühlen.“