GeoSphere Austria bei OSCA Perspectives in Wien
Als Mitglied des Open Scientific Collections Austria (OSCA)-Konsortiums nahm die Kompetenzeinheit Paläontologie und Sammlungen der GeoSphere Austria am Workshop „OSCA Perspectives: From Institutional Commitment towards National and European Infrastructures“ teil, der am 11.–12. September 2025 im Naturhistorischen Museum Wien stattfand.
Während der zweitägigen Veranstaltung beleuchteten inspirierende Vorträge sowohl die Chancen als auch die Herausforderungen der Digitalisierung wissenschaftlicher Sammlungen. Gemeinsam mit Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner vom Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) feierten wir zudem einen wichtigen Meilenstein: den Beitritt von OSCA zu DiSSCo (Distributed System of Scientific Collections), einer europäischen Forschungsinfrastruktur. Durch OSCA ist Österreich nun Teil dieses europaweiten Netzwerks, und GeoSphere Austria ist stolz darauf, seine umfangreichen paläontologischen Sammlungen in die digitale Transformation des naturwissenschaftlichen Erbes einzubringen.
Im Rahmen des Workshops arbeitete das Team der GeoSphere eng mit Partnerinstitutionen zusammen, um Methoden und Konzepte zur Datenharmonisierung zu entwickeln und damit die Zusammenarbeit innerhalb Österreichs und in ganz Europa weiter zu stärken. Das gemeinsame Ziel ist der Aufbau eines umfassenden digitalen Inventars österreichischer Sammlungen, das biologische (botanische und zoologische), geowissenschaftliche (paläontologische, geologische, mineralogische, extraterrestrische) sowie anthropologische Objekte umfasst.
Die Digitalisierung und Standardisierung von Sammlungen ist von zentraler Bedeutung: Sie macht wissenschaftliches Wissen weltweit zugänglich, bewahrt empfindliche Objekte und ermöglicht es Forschenden, Sammlungen von überall auf der Welt zu studieren – und schafft damit neue Möglichkeiten für Forschung, Bildung und Innovation.
Der Workshop unterstrich die zentrale Rolle Österreichs bei der Digitalisierung naturwissenschaftlicher Sammlungen und hob den aktiven Beitrag zum DiSSCo-Netzwerk hervor, dem größten europäischen Verbund von Naturkundemuseen, Botanischen Gärten, Universitäten und weiteren Forschungseinrichtungen.
