Neuerscheinung: Jahrbuch – Band 2
Im Verlag der GeoSphere Austria ist das Jahrbuch für Geowissenschaften der GeoSphere Austria – Band 2 neu erschienen.
Band 2 des Jahrbuchs beginnt mit dem Haus „Hohe Warte 40“ in Wien-Döbling. Ausgehend von den 1880er Jahren wird die wechselvolle Geschichte der „Villa Bleier“ bis hin zum nunmehrigen „Max-Margules-Haus“, wo sich das Rechenzentrum der GeoSphere Austria befindet, dargestellt. Heute erinnern eine Gedenktafel und ein Gedenkstein an die Familie Bleier, die 1938 von hier vertrieben wurde. (Christa Hammerl).
Es folgen zwei Arbeiten über Mineralrohstoffe und die Ressourcenklassifizierung basierend auf den UNFC (United Nations Framework Classification for Resources) Richtlinien. Zum einen geht es um eine Anleitung zur Anwendung dieser Richtlinie auf Mineralrohstoffe in Österreich; zum anderen wird darauf aufbauend eine Vorratsberechnung von Kiessandvorkommen in Österreich vorgenommen. (Sebastian Pfleiderer et al.)
Die englischsprachige Arbeit von Martin Thöni über die Granat- und Zirkon-Geochronologie in Hochdruck-Gesteinen der Ostalpen bildet eine Fortsetzung seiner Arbeit aus Band 1 des Jahrbuchs. Es geht um eine kritische Bewertung „robuster“ Mineralalter der letzten 35 Jahre aus Gesteinen des Eoalpinen Hochdruckgürtels im ostalpinen Raum.
Michael Moser stellt den Fund des Spurenfossils Rotundusichnium aus den westlichen Gutensteiner Alpen (Niederösterreich) vor und belegt damit einen tiefermarinen Ablagerungsraum zur Zeit der Trias.
In einer kurzen Arbeit präsentieren Gerit Griesmeier und Stjepan Ćorić Ergebnisse geologischer Detailkartierungen an der Ost-West verlaufenden Grenze der beiden Kartenblätter 68 Kirchdorf an der Krems und 50 Bad Hall in Oberösterreich.
Nachrufe erinnern an Otmar Schermann (1934–2024) und Peter Klein (1944–2025), beides ehemalige Mitarbeiter der Geologischen Bundesanstalt (GBA) sowie an Volker Höck (1943–2025) und Katalin Augustin-Gyurits (1941–2025), die als Korrespondent und Korrespondentin der GBA eng verbunden waren.
Dreizehn Kartierungsberichte aus dem Zeitraum von 2016 bis 2024 dokumentieren den Fortschritt der geologischen Landesaufnahme in den verschiedenen geologischen Einheiten Österreichs.
Zwei Rezensionen von Büchern über Marmore beschließen die 228 Seiten von Band 2.
